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Fusionen und Übernahmen (M&A) als Mittel und Ziel des Wachstums

15/10/2021

LEXR vergrössert sich mit einer neuen Sparte: Fusionen und Übernahmen (oder kurz „M&A“ Transaktionen für Mergers and Acquisitions). Wir haben die Ambition zum beliebtesten Rechtspartner Schweizer Tech-Unternehmen zu werden und so für ein reibungsloses, nachhaltiges und erfolgreiches Wachstum zu sorgen.

In diesem Artikel möchten wir euch zeigen, welchen Wert unsere M&A-Expertise für Firmen haben kann. Dazu gehen wir auf folgende Fragen ein: (i) Was genau sind M&A-Transaktionen? (ii) Wie können solche Transaktionen zu einem grossartigen Instrument zur Skalierung eures Unternehmens werden? Und (iii) warum eine M&A-Transaktion das Ziel eines jeden Gründers bei Aufbau und Wachstum seines Unternehmens ist oder zumindest sein sollte.

Was genau sind „M&A“-Transaktionen?

Der Begriff “M&A” wird häufig verwendet und unterschiedlich definiert. Kurz gesagt umfasst M&A verschiedene Arten von Transaktionen, bei denen das Eigentum an einem Unternehmen, einer Geschäftseinheit oder einzelnen Vermögenswerten auf andere Unternehmen übertragen oder mit diesen konsolidiert wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, solche Transaktionen zu strukturieren. Darunter fallen Fusionen, Abspaltungen, Übernahmen von Anteilen oder Vermögenswerten, Joint Ventures, Carve-outs und vieles mehr.

Aus verschiedenen Gründen, die wir euch hier gerne näher erörtern möchten, wird die überwiegende Mehrheit der M&A-Transaktionen in der Schweiz in Form von Share Deals durchgeführt. Das bedeutet, dass der Kern der Transaktion die Übertragung von Anteilen an der Gesellschaft ist, die das gewünschte Geschäft betreibt oder die entsprechenden Vermögenswerte besitzt.

M&A als Wachstumsmittel

Wenn euer Unternehmen organisch so weit gewachsen ist, dass es einen zureichenden Liquiditätsüberschuss erwirtschaftet hat, kann eine M&A-Transaktion ein strategisches Mittel zur Einleitung eines erneuten, stabilen Wachstumsschubes bieten. Durch den Kauf eines Unternehmens, das speziell auf die Ergänzung eures Unternehmens ausgerichtet ist, könnt ihr sofort in einen neuen (geografischen oder anderweitigen) Markt eintreten oder eure bestehende Marktpräsenz ausbauen, wodurch ihr starke Synergien schaffen und somit eure Ressourcen optimal nutzen könnt.

Andererseits können auch Geschäftsbereiche, die eurer Meinung nach weniger leistungsfähig sind als der Rest eures Unternehmens, attraktive Ziele für andere Akteure sein. Diese Geschäftsbereiche aufzugeben ist ein interessanter Weg, um liquide Mittel freizusetzen, die ihr dann anderweitig einsetzen könnt. Diese liquiden Mittel könnten dann direkt in einen wachstumsstärkeren Teil eures Unternehmens fliessen oder für den Erwerb eines anderen Geschäftsbereichs oder Vermögenswerts verwendet werden, der eurer Meinung nach besser für ein nachhaltiges Wachstum genutzt werden kann.

Schliesslich sind Joint Ventures, d. h. der Zusammenschluss zweier separater Akteure für ein bestimmtes Geschäftsvorhaben, eine hervorragende Möglichkeit, in Märkte zu expandieren, die ihr allein nicht erschliessen könnt, ohne dabei die Kontrolle über euer eigenes Unternehmen

M&A ist das Endziel des Wachstums

Wie das Sprichwort so schön sagt, „es gibt immer einen grösseren Fisch„… In diesem Fall ist damit gemeint, dass es immer einen bedeutenderen und grösseren Akteur als euer Unternehmen geben kann, der gewillt ist, euer gesamtes Unternehmen zu kaufen.

Konkret: Bei der Gründung eines Unternehmens (sei es ein Lean-Tech-Startup oder ein anderes Unternehmen) sollten sich die Gründer Gedanken darüber machen, wohin sie ihr Unternehmen langfristig führen wollen. Sehen sie sich beispielsweise als „Serienunternehmer“, die nach dem Ausstieg aus ihrem aktuellen Unternehmen das nächste grosse Projekt starten, oder ist dies das Abenteuer ihres Lebens, das sie als Teil eines Vermächtnisses sehen, das sie am Ende ihrer Laufbahn an ihre Kinder weitergeben wollen?

So oder so werden alle Unternehmen – früher oder später – mit der Tatsache konfrontiert, dass sich ihre Gründer aus dem Geschäft zurückzuziehen möchten. Aus der Sicht des Unternehmens ist dieses Schicksal eigentlich eine gute Sache und sollte bereits zum Zeitpunkt der Gründung gründlich geplant werden.

Derselbe Gedankengang veranlasst grosse Schachspieler dazu, sich für ihr bevorzugtes Endspiel zu entscheiden und es zu planen, noch bevor sie ihren ersten Bauern bewegen. Wenn man beispielsweise ein defensives Mittelspiel anstrebt, macht man nicht dieselbe Eröffnung, als wenn man eine offene Partie spielen möchte. Diese Metapher lässt sich – oder sollte sich – ganz unmittelbar auf jedes unternehmerische Vorhaben anwenden.

Das Wachstum eines Unternehmens (sei es organisches Wachstum, Eigenkapitalfinanzierungstransaktionen usw.) sollte daher immer unter Berücksichtigung des von den Führungskräften bevorzugten Mittelspiels (d. h. die Art und Weise und das Ausmass, in dem sie das Wachstum des Unternehmens vorhersehen) sowie des Endspiels (d. h. die zeitliche Nähe und die Form des Ausstiegs) durchdacht werden.

Zusammenfassung

Durch die neue M&A Sparte wird LEXR künftig in der Lage sein, Unternehmer während ihrer gesamten unternehmerischen Reise bis hin zu ihrem Exit rechtlich noch besser zu beraten.

Wir freuen uns darauf, dieses spannende Thema mit euch zu diskutieren und begleiten euch gerne bei euren M&A-Transaktionen, sowohl auf der Käufer- als auch auf der Verkäuferseite.

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