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Wir schliessen die Lücke zwischen Vertragsautomatisierung und Rechtsexpertise mit LEXR Bridge

17/01/2021

Trotz unzähliger Software für Vertragsautomatisierung ist diese in der Praxis heute noch nicht wirklich angekommen.

Die Automatisierung von Verträgen ist an sich nichts Neues, sondern bereits seit Jahrzenten auf dem Markt. LegalTech und Vertragsautomatisierungssoftware haben jedoch in den letzten Jahren besonders an Aufmerksamkeit und Vielfalt dazugewonnen. Den Grund für die tiefe Nutzerrate von Vertragsautomatisierungssoftware beschreibt Gartner im Report «4 legal tech trends for 2021» (1) als die grosse Lücke zwischen Tech und Legal Know-how. Kurz gesagt scheint das Problem nicht ein Mangel an ‚Code‘ zu sein, sondern fehlendes Know-how wie dieser effektiv eingesetzt werden kann.

In diesem Blog schauen wir uns die typischen Herausforderungen von Vertragsautomatisierungs-Implementationen an und erklären am Beispiel von LEXR Bridge, wie man diese adressieren kann.  

Vertragsautomatisierungsprojekte scheitern oft in der Implementierungsphase

In der Implementierungsphase von Vertragsautomatisierungssoftware sehen wir vor allem drei grosse Herausforderungen:  

  1. Grenzen durch Komplexität: Software ist standardisiert, um Skalierbarkeit zu ermöglichen und sicherzustellen das sie auch von Nutzern, die nicht tech-affin sind, bedient werden kann. Neben diversen Vorteilen bringt die Standardisierung jedoch einen grossen Nachteil: Auf spezifische Gegebenheiten oder Anforderungen kann nicht eingegangen werden. Juristische Prozesse sind jedoch oft sehr unternehmensspezifisch und erfordern einen hohen Anpassungsaufwand, um der Komplexität des Einzelfalls wirklich gerecht zu werden. Externe Datenquellen, sowie die Genehmigungsprozesse und die Vertragsdokumente selbst sind sehr unterschiedlich. Standardisierte Software kann den Prozess daher selten durchgängig abdecken.
  2. Change Management: Die Einführung eines neuen Vertragsautomatisierungstool nimmt viel Zeit in Anspruch und erfordert technisches sowie rechtliches Know-how. Meist wird Vertragsautomatisierungssoftware jedoch nur mit technischer Unterstützung, aber selten mit zusätzlicher rechtlicher Unterstützung durch die Anbieter angeboten. Die grösste Aufgabe, d.h. die Übernahme von Daten aus alten Systemen, die Anpassung von Arbeitsabläufen und die Integration des Tools in die bestehende Umgebung, muss oft noch von der Rechtsabteilung im Unternehmen selbst erledigt werden. Ausserdem sollten alle Personen die künftig mit der Vertragsautomatisierungssoftware arbeiten, z.B. der Verkauf, Einkauf oder die Finanzabteilung eingebunden und geschult werden, um die ordnungsgemässe Nutzung des neuen Tools sicherzustellen. Da die Rechtsabteilung selten genug Zeit hat und es in Unternehmen häufig an Ressourcen für solche Aufgaben fehlt, scheitern viele Projekte, bevor sie überhaupt richtig angefangen haben.
  3. Wartung: Prozesse entwickeln sich weiter und Verträge ändern sich. Daher sind kontinuierliche Arbeiten erforderlich, um sicherzustellen, dass sich das Vertragsautomatisierungstool weiterentwickelt: Bei erfolgreichen Implementierungsprojekten gibt es in der Regel eine sehr engagierte Person im Rechtsteam mit ausreichendem technischen Know-how, die den gesamten Prozess von der

Managed Services können die Lücke zwischen rechtlichem und technologischem Know-how schliessen

Wir haben unsere End-to-End-Lösung zur Vertragsautomatisierung und -management ins Leben gerufen- LEXR Bridge! Mit der LEXR Bridge schliessen wir die Lücke zwischen juristischer Expertise und technischem Know-how für die internen Rechtsabteilungen.

LEXR Bridge verbindet leistungsstarke Vertragsautomatisierung mit juristischem Expertenwissen. Auf erprobter und zuverlässiger Software aufgebaut, passt sich LEXR Bridge sowohl an die unternehmerischen als auch an die technologischen Anforderungen von Firmen an. Als Team kümmert sich LEXR um die strategische Planung, die Implementierung der Software, begleitet den unternehmensweiten Rollout, führt Schulungen durch und stellt schliesslich die Wartung sowohl von rechtlicher als auch von technischer Seite sicher.

Anpassung, End-to-End-Umsetzung, Schulungen und Change Management

Mit den einzigartigen Fähigkeiten unseres Teams, Vertragsautomatisierung von der Planungsphase über die Implementierung bis hin zur laufenden Wartung, schliessen wir die Lücke zwischen technischem und juristischem Know-how. Zusätzlich stellen wir uns den aktuellen Herausforderungen, die wir auf dem Markt sehen:

  1. Kundenspezifische Anpassung: Wir können fast alle Anwendungen und Datenbanken integrieren und jedes Vertragsautomatisierungsprojekt auf die spezifischen Kundenbedürfnisse zuschneiden – unabhängig von den aktuellen Prozessen und ohne Komplexitätslimits.
  2. Wir kümmern uns um die vollständige Projektdurchführung: Unser engagiertes Team bestehend aus erfahrenen Inhouse Juristen und Legal Process Engineers kümmert sich nicht nur um einzelne Aspekte der Vertragsautomatisierung, sondern auch um die Durchführung des Projekts. Wir koordinieren und bringen alle relevanten Rollen für ein spezifisches Projekt an Bord. Weiterer Vorteil: die interne Rechtsabteilung unserer Kunden muss keine Programmiersprache lernen.
  3. Laufende Unterstützung: Als Managed Service stellt das LEXR-Team sicher, dass die Vertragsautomatisierung mit dem Unternehmen wächst und sich weiterentwickelt. Es besteht keine Abhängigkeit vom Wissen eines einzigen Mitarbeiters, und wir decken sowohl die technische als auch die rechtliche Wartung des Tools ab.

Zusammenfassung & Ausblick

Um die Lücke für Vertragsautomatisierungssoftware zwischen rechtlicher Expertise und technologischen Know-how zu schliessen, müssen die Unternehmen entweder spezielle interne Rollen einstellen und ausbilden oder ihre Vertragsautomatisierung an Anbieter wie z.B. LEXR auslagern, die mit Managed Services wie LEXR Bridge beide Themenfelder abdecken.

Weitere Informationen zum LEXR Bridge Service gibt es auf unserer Produktseite zur Vertragsautomatisierung mit LEXR Bridge.

Auf unserem Blog werden wir weiterhin über Legal Tech Trends schreiben. Wir klären darüber auf, welche Fallen man mit aktueller Rechtssoftware vermeiden sollte, wie Unternehmen ihr erstes Automatisierungsprojekt praktisch umsetzen können und wie erfolgreiche Vertragsautomatisierung am Beispiel von realen Referenzen aussehen kann. 

Quellen:

(1) https://www.gartner.com/smarterwithgartner/4-legal-tech-trends-for-2020/

Maximilian Krähenbühl

By Maximilian Kraehenbueh

Legal Counsel

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